Was sind Forderungsausfälle?

Forderungsverluste vermeiden. Mit BFS finance.

Forderungsausfälle können sich äußert negativ auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen auswirken. Auf die Liquidität, die Bilanz und auf das Vertrauen von Lieferanten und Investoren. Wir von BFS finance erklären Ihnen, was Forderungsausfälle genau sind, was sie anrichten können und wie Sie sich aktiv gegen das Risiko von Forderungsverlusten absichern können. Damit Sie finanziell stabil und unternehmerisch flexibel bleiben.

Forderung. Risikobewertung. Forderungsausfall.

Sie liefern Waren oder erbringen eine Dienstleistung und fordern Ihren Kunden per Rechnung auf, dafür zu zahlen. Das ist eine Forderung. Sie besteht solange bis Ihr Kunde den Rechnungsbetrag begleicht. Wenn Sie ein Zahlungsziel oder eine Frist für die Bezahlung einräumen, spricht man auch von einem Lieferantenkredit oder Warenkredit. Entscheidend ist: Sie gehen mit Rohstoffen, Waren und personellen Ressourcen in Vorleistung. Und warten auf Ihr Geld.

Generell unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Klassen von Forderungen, abhängig vom geschätzten Risiko:

  1. Einbringliche Forderungen. Kunden begleichen sie voraussichtlich in vollem Umfang.
  2. Zweifelhafte Forderungen. Es ist nicht abzuschätzen, ob Kunden sie komplett oder nur anteilig bezahlen werden.
  3. Uneinbringliche Forderungen. Es ist sicher, dass Kunden diese Forderungen nicht mehr bezahlen werden, z.B. wegen Insolvenz oder erfolgloser Pfändung. Dadurch entsteht ein Forderungsausfall.

Forderungsverluste – auch Forderungsausfälle genannt – entstehen für Sie also dort, wo Ihre Kunden offene Forderungen nicht erfüllen. Und das bedeutet, dass Sie Ihr Geld mit großer Wahrscheinlichkeit nicht erhalten werden. Es bleibt die Frage: Was sind die Ursachen von Forderungsverlusten?

Mögliche Gründe für Forderungsausfälle.

Es kann ganz unterschiedliche Ursachen haben, weshalb Unternehmen oder Privatpersonen Ihre Rechnungen nicht bezahlen. Die letzten Jahren haben viele Branchen vor große Herausforderungen gestellt und bei etlichen Firmen eine temporäre oder sogar dauerhafte Zahlungsunfähigkeit hervorgerufen. Die Pandemie, Konjunkturkrisen und die Preissteigerungen für Energie und Rohstoffe haben in vielen Unternehmen zu Liquiditätsproblemen oder sogar Insolvenzen geführt. Manchmal ist es aber auch einfach schlechte Zahlungsmoral, die einen Forderungsausfall verursacht. Bleiben Zahlungen aus, kann dies auch die Liquidität von eigentlich wirtschaftlich gesunden Unternehmen beeinflussen. Wenn diese Firmen dadurch ihrerseits Forderungen nicht begleichen können, kann das weite Kreise ziehen. Schauen wir uns einmal genauer an, was Forderungsausfälle für Unternehmen wirtschaftlich bedeuten können.

Die wirtschaftliche Bedeutung von Forderungsverlusten.

Forderungsausfälle können sich besonders dann erheblich auf die finanzielle Gesundheit Ihres Unternehmens auswirken, wenn Sie die Einnahmen aus offenen Rechnungen für laufende Ausgaben oder neue Investitionen einplanen. Begleichen Kunden Ihre Rechnungen nicht, fehlt Ihnen Liquidität. Zum Beispiel um Löhne, Mieten und Materialien zu bezahlen. Oder um Investitionen zu tätigen. Das kann weitere schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen: Ihre Produktion verzögert sich, Lieferungen verspäten sich oder Sie verlieren sogar Aufträge. Die Schieflage, in die Ihr Unternehmen durch die Ausfälle geraten ist, verstärken sich weiter. Möglicherweise müssen Sie einen Kredit aufnehmen, um Ihre Liquidität wiederherzustellen. Im schlimmsten Fall droht Insolvenz – ausgelöst durch Forderungsausfälle. Um dieses Risiko zu verringern und mögliche Engpässe frühzeitig zu erkennen, sind präventive Maßnahmen sinnvoll. Unter anderem ein effektives Forderungsmanagement, das Sie intern durchführen oder outsourcen können.

Präventive Maßnahmen: Forderungsausfall vermeiden.

In einem optimalen Szenario entsteht ein Forderungsausfall gar nicht erst. Was Sie aber dafür brauchen, sind verschiedene wirkungsvolle Lösungen. Eine davon ist ein professionelles Forderungsmanagement, das mögliche Risiken frühzeitig identifiziert. Dazu gehört zum Beispiel, dass Sie abwägen, welchen Ihrer Kunden Sie besondere Zahlungskonditionen und -ziele anbieten und welchen nicht. Lange Zahlungsfristen können im besten Fall Kunden binden, im schlechtesten Fall gefährden sie Ihre Liquidität. Ein automatisiertes Mahnwesen hilft Ihnen, Forderungsausfälle frühzeitig zu erkennen. Es überblickt alle offenen Forderungen und treibt sie konsequent ein. Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen können Sie Forderungsverluste nicht vollständig ausschließen. Um sich gegen Liquiditätsengpässe abzusichern, haben Sie die Möglichkeit, eine Versicherung abzuschließen oder Ihre Forderungen an ein Factoring-Unternehmen wie BFS finance zu verkaufen.

Warenkreditversicherung (WKV) oder Forderungsausfallversicherung.

Eine Warenkreditversicherung (WKV) oder Forderungsausfallversicherung mindert das Risiko eines Forderungsausfalls und springt ein, wenn Forderungen nicht beglichen werden können. Abhängig von den Vertragsbedingungen kann eine Selbstbeteiligung bis zu einem festgelegten Betrag bestehen. Zu den Leistungen zählen üblicherweise eine Bonitätsprüfung Ihrer Kunden sowie eine Entschädigung, wenn die Zahlung ausbleibt. Dies kann bedeuten, dass die WKV abhängig vom Vertrag bei Zahlungsverzug, Zahlungsausfall oder Insolvenz zahlt. Bevor Sie entschädigt werden, müssen Sie in der Regel das Mahnverfahren und den Forderungsverlust nachweisen. Das Geld bekommen Sie also erst dann, wenn die Forderung fällig oder überfällig ist. Wenn Sie die Rechnungssumme schneller bekommen möchten, ist Factoring eine gute Alternative zur Forderungsausfallversicherung.

Factoring-Vertrag abschließen.

Beim Factoring geht das Ausfallrisiko an den Factor über. Sie verkaufen Ihre offenen Forderung an ein Factoring-Unternehmen und sind so zu 100% gegen Forderungsverluste abgesichert. Die konkreten Leistungen hängen vom individuellen Factoring-Vertrag ab. Darin finden Sie Details zu den Forderungen, die angekauft werden sollen, das definierte Limit, die Höhe der Factoring-Gebühren (z.B. auch Auditgebühren und Prüfgebühren) und die Vertragslaufzeit. Darüber hinaus legt der Vertrag die Art des Factorings fest. Beim Full-Service Factoring beispielsweise übernimmt der Factor das Forderungsmanagement für Sie gleich mit.

BFS Factoring hilft gegen Forderungsausfälle.

Wir von BFS finance schützen Sie mit unseren Factoring-Varianten effektiv vor Forderungsausfällen und entlasten Ihre internen Ressourcen. Wenn Sie Ihre Forderungen an uns verkaufen, erhalten Sie garantiert innerhalb von 24 Stunden 90% der Rechnungssumme. Damit erhöhen Sie im Handumdrehen Ihre Liquidität und haben frische finanzielle Mittel zur Verfügung, die Sie in Ihr Unternehmen investieren können. Wenn Sie das Forderungsmanagement in unsere Hände legen, profitieren Sie außerdem von einem professionellen Rechnungs- und Mahnwesen mit regelmäßiger Bonitätsprüfung. Mit über 60 Jahren Erfahrung, höchster Digitalkompetenz und der Finanzkraft unseres Mutterkonzerns Bertelsmann sind wir einer der größten bankenunabhängigen Factoring-Anbieter in Deutschland und Ihr kompetenter Partner. Lassen Sie sich von uns unverbindlich zu Ihrer individuellen Factoringlösung beraten, die wir auf Ihr Unternehmen, Ihre Branche und Ihre Bedürfnisse zuschneiden.

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    Karoline Huerkamp, BFS finance GmbH
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